Diätplan oder Fasten - auf die Ziele kommt es an

Das Frühjahr steht vor der Tür und viele denken an eine Fastenkur oder eine Diät. Vom biologischen Rhythmus her bietet es sich auch an, da unser Organismus darauf eingestellt ist, die Winterdepots loszuwerden. Beides kann sowohl aus ästhetischen als auch aus gesundheitlichen Gründen geschehen. Beim Fasten wird auf feste Nahrung und Genussmittel gänzlich verzichtet, man nimmt ausreichend Flüssigkeit in Form von Tees, Säften, Brühe, Molke oder auch nur Wasser zu sich. Ein Fastenplan teilt sich in drei Abschnitte; die Einstimmungstage, die reinen Fastentage und die Aufbautage. Eine Fastenkur entschlackt, reinigt und regt den Stoffwechsel an zur Regeneration. Fasten ist nicht für jeden Menschen geeignet; Kranke, stillende Mütter, Menschen, die Medikamente einnehmen, Kinder und alte Menschen müssen darauf verzichten. Bei bestimmten Indikationen kann eine Fastenkur über mehrere Wochen dauern und unter medizinischer Aufsicht in einer Fastenklinik erfolgen. Gesunde Menschen sollten sich vorsichtshalber vor Beginn von Ihrem Arzt untersuchen lassen und ohne fachliche Kontrolle nicht wesentlich länger als eine Woche fasten.

Bei einer Diät wird Nahrung reduziert oder besser ihre Zusammensetzung verändert. Die Ursachen, warum Menschen sich nach einem Diätplan ernähren sind vielfältig, meist geht es um reine Gewichtsreduzierung, oft veranlasst durch gesundheitliche Probleme. Ein Diätplan sollte immer individuell erstellt und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein. Er regelt den Tagesablauf, Zeiten der Nahrungsaufnahme, die Quantität sowie die Nahrungszusammensetzung. Eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sollte vermieden werden. Eine gute Wahl ist ein Diätplan eines erfahrenen Ernährungsberaters. Ideal ist die Ergänzung durch regelmäßige tägliche Bewegung und die langfristige Umstellung auf eine ausgewogene Vollwerkost. Auf diese Weise kann den Jo-Jo-Effekt nach einer ungesunden Crashdiät vermeiden.