Kohlenhydrate - Glykämischer Index

Der glykämische Index (GI) wird benutzt um Vergleichswerte zu erhalten, die eine Aussage geben können, wie schnell die aufgenommenen Kohlenhydrate ins Blut übergehen und damit den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Dabei wurde festgelegt, dass die reine Glukose (führt zum raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels) den Index von 100 bekommt – Die normalen Lebensmittel verfügen über einen geringeren Wert. So liegen z. B. Linsen, Bohnen, Milch, Joghurt, Apfel, Birne und Pfirsich bei Werten unter 50, Reisnudeln und Baguette hingegen liegen bei über 80. Kohlenhydrate von Nahrungsmitteln mit einem geringen Index werden somit langsamer ins Blut abgegeben.

Eine wichtige Rolle spielt allerdings auch die Zubereitung der Lebensmittel. So sind Nudeln und Kartoffeln etc. „al dente“ gekocht, günstiger als weichgekochte Ware. Sie brauchen eine längere Zeit, um verarbeitet zu werden. Auch sind i. d. R. Säfte viel weniger sättigend als deren Obst, also lieber einen Apfel als Apfelsaft, um schneller „satt“ zu werden.

Nahrungsmittel, die über einen kleinen GI-Wert verfügen, beeinflussen die Insulinproduktion günstig. Das Sättigungsgefühl hält länger an, was mittlerweile auch bei Diäten und zur Behandlung von Diabetes, Fettsucht und Arteriosklerose ausgenutzt wird.

Vorteile von Nahrungsmitteln mit geringem GI-Index sind u.a.:

Günstigere Beeinflussung des Blutzuckers

Geringeres Tagesinsulin

Bessere Insulinsensitivität und Cholesterolspiegel

Höherer HDL-Wert (Blutfettklasse)

Kohlenhydrate - Einführung

Aufgabe und Verdauung

Glykämischer Index

Blutzuckerspiegel und Insulin

Grundbedarf und Muskelaufbau

Fazit

ERNÄHRUNG ALLGEMEINES GRUNDWISSEN

Vitamine

Proteine – die lebenswichtigen Bausteine für Körper und Muskeln

Kohlenhydrate

Fette

Mineralstoffe

Spurenelemente

Antioxidantien

Creatin



Tipps

Eiweißreiche Ernährung