Muskelaufbau

Für den Muskelaufbau kann es verschiedenste Intentionen geben. Im richtigen Maß können so sogar gesundheitliche Risiken entscheidend minimiert oder behoben werden. Je nach den individuellen Bedürfnissen eines Sportlers wird besonderer Wert auf die Ausbildung spezieller Muskelgruppen gelegt.



1. Muskelfasertypen

Zur Ermittlung der passenden Trainingsmethoden zum Muskelaufbau sollte zunächst eine Bestimmung des jeweiligen Muskelfasertyps (genetische Veranlagung) vorgenommen werden. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten.

1.1 Weiße Muskelfasern

Den weißen Muskelfasern (fast- twitch = schnell zuckend) ist es möglich, durch sehr schnelles Kontrahieren innerhalb kürzester Zeit ein enormes Kraftpotential zu erzeugen, was jedoch den auch als „Sprintermuskel“ bekannten Typ ebenso schnell ermüden lässt. Durch entsprechendes Ausdauertraining lassen sich weiße Muskelfasern aber auch in rote Muskelfasern umwandeln.

1.2 Rote Muskelfasern

Rote Muskelfasern (slow switch = langsam zuckend) hingegen eignen sich mehr für hohe Ausdauerbelastungen, da sie zwar deutlich weniger Kraft erzeugen, aber im Gegenzug wesentlich später unter Ermüdung leiden. Eine Umwandlung zum weißen Typ ist nicht möglich.

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