Das Prinzip der Superkompensation

Nach einem intensiven Krafttraining, bei dem die Muskulatur stark beansprucht wurde, kann es dazu kommen, dass eine entsprechende Erschöpfung eingetreten ist. Der Körper, der sich zuvor in einem biochemischen Gleichgewicht befand, hat dieses verlassen, was nun ein Reiz für den Organismus darstellt, sich dagegen zu schützen. Ein Ausgleich dieser Erschöpfung erfolgt durch die Superkompensation, wobei das Herz-Kreislauf-System, der Kraftzuwachs, das Muskelwachstum sowie die Straffung der Muskeln sich an das Krafttraining anpasst. Diese Anpassung beansprucht einige Tage und hat zur Folge, dass danach eine höhere Leistungsfähigkeit möglich ist.

Das Leistungsniveau ist dabei am höchsten, wenn ein erneuter Trainingsreiz dann erfolgt, sobald die Anpassung einen höchsten Punkt erreicht hat. Gleichermaßen verhält es sich, wenn die Erholungsphasen zu kurz sind und zu wenig Zeit zur Regeneration geblieben ist. Sind hingegen die Erholungsphasen zu lang, so stagniert eine Leistung oder sie geht sogar zurück.

Aus diesem Grund ist eine Ermittlung des optimalen Gleichgewichts von Belastung und Erholung wichtig, was jedoch nicht einfach erscheint, da hierbei individuelle Faktoren wie Alter usw. mit eingehen. Eine kontinuierliche Leistungssteigerung ist nur bei Anfängern im Krafttraining auszumachen, da sich diese vergleichsweise zu Fortgeschrittenen noch nicht an die Belastungen gewöhnt haben.

Was ist nun aber richtig, um langfristig erfolgreich zu trainnieren?

Allgemeines zum Training

Folgereaktionen im Körper während des Krafttrainings

Das Prinzip der Superkompensation

Übungen beim Krafttraining

Trainingsmethoden

Häufigkeit und Intensität des Trainings

Intensitaetstechniken